Prof. Dr. Konrad Dussel

Prof. Dr. Konrad Dussel

Universität Mannheim
Philosophie Fakultät
L 7, 7
68161 Mannheim
Sprechstunde:
nach Vereinbarung

  • Publikationen

    • Pressebilder in der Weimarer Republik: Entgrenzung der Information. Münster 2012.
    • Deutsche Rundfunkgeschichte. 3. Auflage Konstanz 2010.
    • Deutsche Tagespresse im 19. und 20. Jahrhundert. Münster 2004.
    • Hörfunk in Deutschland. Politik, Programm, Publikum (1923-1960). Potsdam 2002.
    • Radiowahlkampf. Oder: Welche Bedeutung besaß der Hörfunk in der Weimarer Republik. In: Hans-Peter Becht/Carsten Kretschmann/Wolfram Pyta (Hg.), Politik, Kommunikation und Kultur in der Weimarer Republik. Heidelberg u.a. 2009, S. 127-141.
    • Der Siegeszug des kommerziellen Werbefernsehens. Die Entwicklung der Werbeeinnahmen von Fernsehen und Hörfunk in der Bundes­republik Deutschland. In: Rundfunk und Geschichte 35 (2009), S. 3-14.
    • The Triumph of English-Language Pop Music: West German Radio Programming. In: Axel Schildt/Detlef Siegfried (eds), Between Marx and Coca-Cola. Youth Cultures in Changing European Societies, 1960-1980. New York/Oxford 2006, pp. 127-148.
    • Radio Programming, Ideology and Cultural Change: Fascism, Communism and Liberal Democracy, 1920s-1950s. In: Karl Christian Führer/Corey Ross (eds), Mass Media, Culture and Society in Twentieth-Century Germany. Basingstoke, New York 2006, pp. 80-94.
    • Seminar „Rundfunk im `Dritten Reich´ auf DVD. In: Karl-Volker Neugebauer (Hg.), Grundkurs deutsche Militärgeschichte. Drei Bände mit interaktiver DVD (als Teil 4). München 2008.
  • Lebenslauf

    1957 Jahrgang

    Studium der Geschichte, Germanistik und Philosophie in Mannheim und Heidelberg

    1987 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Heidelberg

    1994 Habilitation für Neuere Geschichte an der Universität Mannheim

    2002 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor

    Wintersemester 2011/2 Vertretung des Lehr­stuhls für Neuere Geschichte I an der Universität Mannheim

    Zahlreiche Projekte als wissenschaft­licher Angestellter oder auf Werkvertragsbasis zur deutschen Mediengeschichte und zur südwestdeutschen Lokal- und Regionalgeschichte.

  • Forschung

    Die Visualisierung des Politischen in deutschen Illustrierten 1905-1945.

    In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts – in Zeiten ohne Fernsehen und Internet – wurden die Menschen durch Kinowochenschauen, vor allem aber durch Illustrierte mit Bildern der Welt versorgt. Aber was genau wurde ihnen präsentiert? Welchen Stellenwert hatte das Politische darin? Und wie wurde es visualisiert?

    Das breit angelegte Projekt untersucht inhaltsanalytisch das Bildangebot der auflagenstärksten Illustrierten der damaligen Zeit, der ,Berliner Illustrirten Zeitung‘, sowie ihrer publizistischen Gegenspieler, der konservativen ,Woche‘ aus dem Hause Scherl/Hugenberg und dem nationalsozialistischen ,Illustrierten Beobachter‘. Der Untersuchungs­zeitraum ermöglicht Vergleiche zwischen Kaiserreich, Weimarer Republik und NS-Staat, zwischen Friedens- und Kriegszeiten sowie zwischen Bild­strategien im Ersten und Zweiten Weltkrieg.