PD Dr. Joachim Bromand

PD Dr. Joachim Bromand
Akademischer Mitarbeiter
Universität Mannheim
Lehr­stuhl Philosophie I
Kaiserring 10-16 – Raum 608
68161 Mannheim
Sprechstunde:
Mi 11–12 Uhr
Vorlesungs­freie Zeit: nach Vereinbarung per E–mail

Joachim Bromand ist wissenschaft­licher Mitarbeiter am Lehr­stuhl für Theoretische Philosophie/Sprachphilosophie. Er promovierte im Jahr 2000 an der Universität Düsseldorf mit einer Studie zu den semantischen Paradoxien und habilitierte sich 2008 an der Universität Bonn mit einer Arbeit über aktuelle Argumente für die Begrenztheit unseres Wissens. Zu seinen systematischen Forschungs­schwerpunkten zählen die Er­kenntnistheorie, die Wissenschafts­philosophie, die (Philosophische) Logik, die Sprachphilosophie, die Philosophie des Geistes sowie die Metaphysik und Religionsphilosophie. In historischer Hinsicht interessiert er sich für die Anfänge der analytischen Philosophie (insbesondere bei Frege und bei Wittgenstein) sowie für die Geschichte der Gottesbeweise in Mittelalter, Neuzeit und Gegenwart sowie ihrer Vorläufer in der Antike. In der Lehre vertritt er das Fach entsprechend in großer thematischer Breite.


Buch­veröffentlichungen (Auswahl)

  • Gotteswiderlegungen, hrsg., eingeleitet und kritisch kommentiert von J. Bromand und G. Kreis, Berlin: Suhrkamp 2019 (stw 2175) (in Vorbereitung).
  • Wittgenstein und die Philosophie der Mathematik, hrsg. von J. Bromand unter Mitarbeit von B. Reichardt, Münster: Mentis 2018.
  • Gottesbeweise von Anselm bis Gödel, hrsg., eingeleitet und kritisch kommentiert von J. Bromand und G. Kreis, Berlin: Suhrkamp 2011, 5. Aufl. 2016 (stw 1946).
  • Was sich nicht sagen lässt. Das Nicht-Begriffliche in Wissenschaft, Kunst und Religion, hrsg. von J. Bromand und G. Kreis, Berlin: De Gruyter 2010.
  • Grenzen des Wissens, Münster: Mentis 2009.
  • Philosophie der semantischen Paradoxien, Münster: Mentis 2001.

Aufsätze (Auswahl)

  • Frühe Analytische Philosophie: Frege, Russell, Moore und Wittgenstein, in: Handbuch Er­kenntnistheorie, hrsg. v. M. Grajner & G. Melchior, erscheint im Metzler-Verlag, Stuttgart 2018 (im Druck).
  • Wittgenstein über Paradoxien und Widersprüche, in: Wittgenstein und die Philosophie der Mathematik, hrsg. v. J. Bromand unter Mitarb. v. B. Reichardt, Münster: Mentis-Verlag 2018, S. 195-226.
  • Tarski, Gödel und der Lügner. Zu semantischen Paradoxien, limitativen Theoremen und der Semantik formaler und natürlicher Sprachen, in: Von Schildkröten und Lügnern. Paradoxien und Antinomien in den Wissenschaften, hrsg. v. K. Engel, Münster: Mentis-Verlag 2017, S. 159-179.
  • Paradoxes, in: Handbook of Mereology, hrsg. v. H. Burkhardt, J. Seibt, G. Imaguire & S. Gerogiorgakis, München: Philosophia-Verlag 2017.
  • Frege über Existenz und den ontologischen Gottesbeweis, in: Freges Philosophie nach Frege, hrsg. v. B. Reichardt & A. Samans, Münster: Mentis-Verlag 2014, S. 175-192.
  • Wittgenstein über Gedankenexperimente, in: Epistemology: Contexts, Values, Disagreement, hrsg. v. C. Jäger & W. Löffler, Berlin: De Gruyter 2012, S. 507-522.
  • Gödels ontologischer Beweis und andere modallogische Gottesbeweise, in: Gottesbeweise von Anselm bis Gödel, hrsg. v. J. Bromand & G. Kreis, Berlin: Suhrkamp 2011, S. 381-406.
  • Die Neuformulierung der Gottesbeweise in der frühen Neuzeit, zus. m. G. Kreis, in: Gottesbeweise von Anselm bis Gödel, hrsg. v. J. Bromand & G. Kreis, Berlin: Suhrkamp 2011, S. 101-133.
  • Anselms Argument und seine frühen Kritiker, zus. mit G. Kreis, in: Gottesbeweise von Anselm bis Gödel, hrsg. v. J. Bromand & G. Kreis, Berlin: Suhrkamp 2011, S. 31-61.
  • Das Nicht-Begriffliche in der Logik, in: Was sich nicht sagen lässt. Das Nicht-Begriffliche in Wissenschaft, Kunst und Religion, hrsg. v. J. Bromand & G. Kreis, Berlin: De Gruyter 2010, S. 57-72.
  • Frege, die Paradoxien und die Undefinierbarkeit von Wahrheit, in: Das Wahre und das Falsche. Studien zu Freges Auffassung von Wahrheit, hrsg. v. D. Greimann, Hildesheim 2003, S. 115-137
  • Why Paraconsistent Logic can only tell Half the Truth, Mind 111 (2002), S. 741-749.