Lehr­stuhl für Spätmittelalter und frühe Neuzeit

Herzlich Willkommen!

Der Lehr­stuhl für Geschichte des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit erweitert seit dem Herbstsemester 2013 das Fach­angebot am Historischen Institut. Von der fundamentalen Dynamisierung Europas im 12. und 13. Jahrhundert bis zur Doppelrevolution in den Jahrzehnten um 1800 proben wir regelmäßig den Sprung über die etablierte Epochengrenze – springen Sie doch mit.

Drei Punkte, die uns dabei wichtig sind:

  • Eine echte, enge Verbindung von Forschung, Lehre und Vorbereitung auf eine berufliche Praxis, auch außerhalb der Universität. Dafür binden wir immer wieder Praktikerinnen und Praktiker aus außeruniversitären Institutionen als Lehr­beauftragte ein oder gehen mit unseren eigenen Lehr­veranstaltung in die Welt da draußen (Portable Classroom; Geschichte vor Ort).
  • Der unmittelbare Materialbezug bei allen Forschungs- und Lehr­projekten. Das meint zum einen die nachdrückliche Stärkung der Ausbildung in den sogenannten Historischen Grund­wissenschaften (Material­wissenschaft Mediävistik) zum anderen aber auch regelmäßige Blicke über den Tellerrand hin zu den Nachbardisziplinen, die ein ganzheitliches Verständnis historischer Überlieferung überhaupt erst möglich machen, also etwa zur Kunstgeschichte oder zu den archäologischen Wissenschaften (Lehr­angebot; Sommerkurse). Examensarbeiten werden bei uns forschungs­nah und originalquellen­basiert geschrieben und entsprechend umfassend betreut (Studium).
  • Die Verbindung historischer Er­kenntnis mit der Orientierung für Gegenwart und Zukunft – und zwar für alle. Denn Geschichte macht das Leben nicht nur schöner und klüger, sondern mit­unter auch handlungs­praktisch besser und nachhaltiger – wenn man sich etwas Mühe gibt, darüber nachzudenken (zum Beispiel im Helmstedt-Kurs für Historische Innovations­forschung). Und das gilt nicht nur für die jüngere, sondern auch für die weiter zurückliegende Vergangenheit.

Wer historisches Arbeiten auf diese Weise versteht und angeht, für den bilden Forschung und Lehre keinen Zweiklang, sondern für den ergibt sich gemeinsam mit dem Transfer in die und aus der Gesellschaft ein volltönender Dreiklang, der ruhig noch ein wenig lauter werden kann. Also: Bringen wir gemeinsam etwas zum klingen!

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