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Vademecum der Mannheimer Medävistik

Das virtuelle Informations­handbuch 'Vademecum' ist online!

Das Vademecum ist Ihr virtuelles Informations­handbuch, das Sie bei Ihren Aktivitäten rund um Themen der germanistischen Medävistik unterstützen wird.

Hier finden Sie in erster Linie Seiten, auf denen die grundlegende Primär- und Sekundärliteratur für das Studium mittelalterlicher Literatur zusammengestellt ist. Auf die genannten Titel werden Sie im Lauf Ihres Studiums immer wieder stoßen. Das Vademecum versorgt Sie darüber hinaus mit ersten Informationen über die Techniken wissenschaft­lichen Arbeitens, wie Sie sie für die selbstständige Erschließung und Bearbeitung eines Themas benötigen.

Sie möchten sich einen Überblick über Methoden und Hilfsmittel der germanistischen Mediävistik verschaffen? Dann blättern Sie doch einfach Ihr Vademecum von vorne bis hinten durch. Sie wollen Ihr virtuelles Informations­handbuch lieber als Nachschlagewerk benutzen? Über Ilias  können Sie rund um die Uhr darauf zugreifen.

Das virtuelle Informations­handbuch Vademecum der Mannheimer Mediävistik ist nun in allen Ilias-Kursen der germanistischen Mediävistik online.

Viel Spaß beim Durchblättern der Seiten!


Neuerscheinungen

Ackermann, Christiane u. Hartmut Bleumer (Hrsg.): Dramatische Dispositive. Zum Ort des Spiels in der Vormoderne. Heidelberg 2020 (Zeitschrift für Literatur­wissenschaft und Linguistik [LiLi] 50, 3).

Wie lassen sich die historischen Vorformen des Dramas und des Theaters als literatur- und kulturhistorische Gegenstände fassen, wenn schon deren Bezeichnung ein modernes Dispositiv aufruft und insofern die Sicht auf die vormodernen Phänomene präformiert? Auf den daraus hervorgegangenen Vorschlag, dieses Problem über eine Historisierung des Dispositivkonzeptes aufzulösen, haben sich die Beiträgerinnen und Beiträger des vorliegenden Heftes eingelassen. Denn beobachten lässt sich, dass die medien- und diskurstheoretische Karriere des Dispositiv-Begriffs gerade dort kaum Resonanzgefunden hat, wo sie eigentlich hätte beginnen können: im Feld der verschiedenen rituellen, spielerischen oder auch theatralen Formen, in denen Liturgie, Geistliches Spiel, Fastnachtsspiel und frühes Drama Schritt für Schritt eine Art performatives Kontinuum auszuformen scheinen, ohne dabei einem einheitlichen Typus verpflichtet zu sein. Die sieben Beiträge dieses Themenheftes erproben aus unterschiedlichen methodischen Blickwinkeln, welche Lösungs­potentiale die Dispositivmetapher für problematische Gattungs­geschichte von Spiel und Drama vor der Zeit Theaters eröffnet.


Allgemeiner Hinweis für die Einsicht von Hausarbeiten

Zur Besprechung Ihrer bewerteten Hausarbeiten konsultieren Sie bitte die Sprechstunde der Dozentinnen. Die aktuellen Termine finden Sie auf der Homepage und in ILIAS.


Gastvorträge der Germanistischen Mediävistik

Frühjahrs-/Sommersemester 2020

  • Do., 26.03.2020, 12:00 Uhr (EW 144):

Dr. Stephanie Seidl (Stuttgart): Lyrik des deutschen Mittelalters: Eine elektronische Edition des Minnesangs

  • Mi., 13.05.2020, 10:15 Uhr (EW 165):

Dr. Daniel Eder (Göttingen): Kölner Pilgerdrucke um 1500

  • Mi., 20.05.2020, 17:15 Uhr (EW 165):

Marisa Eifler (Tübingen): Mittelalter in der Schule


Interdisziplinäres Kolloquium

„Queer Studies und neuere Ansätze der Gender Studies in den Literatur­wissenschaften“, Kolloquium am 6. und 7. Februar 2020

Termin

 Ort               

 Programm      

6. und 7. Februar 2020           B6, 30–32
  Raum 406                            
 PDF 

 


Gastvortrag von Prof. Dr. Frauke Berndt (Universität Zürich)

„Literatur und Psychoanalyse“

Termin

Donnerstag, 21.11.2019, 18:00 Uhr

Ort

Schloss, EW 145


Gastvorträge der Germanistischen Mediävistik

Herbst-/Wintersemester 2019

  • Mittwoch, 09.10.2019, 15:30 Uhr (SN 169)

Prof. Dr. Klaus Ridder (Tübingen): „Überlieferungs- und Aufführungs­formen des mittelalterlichen Schauspiels“

  • Mittwoch, 30.10.2019, 15:15 Uhr (EO 157)

Dr. Daniel Eder (Göttingen): „Der Minnesänger als Braut. Überlegungen zur Neuperspektivierung der mediävistischen 'Queer Studies' mit Blick auf die Neihart Tradition“

  • Donnerstag, 21.11.2019, 18:00 Uhr (EW 145)

Prof. Dr. Frauke Berndt (Zürich): „Psychoanalytische Literatur­theorie“


Die Mannheimer Mediävistik auf dem Heidelberger Mittelaltertag 2019

Vortrag zu „Mord und Totschlag – Ehekonzepte in der Märenliteratur“

Sina Kobbe und Natalie Mlynarski hielten am 22.06.2019 am Heidelberger Mittelaltertag am 22.06.2019 einen Vortrag zu „Mord und Totschlag – Ehekonzepte in der Märenliteratur“. 


Gastvortrag von Dr. Rebekka Nöcker (Universität Tübingen)

„Formen der Prägnanz von Sprichwort und Sentenz im höfischen Roman“

Termin

Mittwoch, den 29.05.2019, 15:30-17 Uhr

Ort

Schloss, EW 256


Forschungs­kolloquium

Frühjahr-/Sommersemester 2019

Termin

Mittwochs (14-tägig), 15:20–17 Uhr

Ort

Schloss, EW 256

 

Programm

  • 13.02.2019

Christiane Ackermann (Mannheim): „Einführung; Vorstellung des Leitfaden Projektes Germanistische Mediävistik“

  • 27.02.2019

Sebastian Speth (Mannheim): „Refraiming. Mitüberlieferung als anderserzählende literarische Rahmung“

  • 13.03.2019

Jennifer Gerber (Frankfurt am Main): „Narrative Verfahren in Pleiers 'Meleranz'. Zur kommentierenden Funktion der Brunnenepisode“

  • 27.03.2019

Ana Tomic (Frankfurt am Main): „Die Teufelsdarstellungen im Alsfelder Passionsspiel“

  • 10.04.2019

Natalie Mlynarski (Mannheim): „Bruder Rausch – Gattungs­transformationen vom Exempel zum Schwankroman“

  • 29.05.2019

Rebekka Nöcker (Tübingen): „Formen der Prägnanz von Sprichwort und Sentenz im höfischen Roman“

  • 08.05.2019

Sina Kobbe (Mannheim): "[Clawert] Macht die Leut frôlich jederzeit, Erhielts in fried und einigkeit: Überlegungen zum subversiven Potential in Bartholomäus Krügers Schwankroman aus dem Jahr 1587“