Richard Rohrmoser steht vor einer rötlich-braunen Wand. Er trägt ein weißes Shirt, darüber eine grau-Schwarz gestreifte Stoffjacke. Er hat schulterlanges braun-blondes Haar.

Dr. Richard Rohrmoser

Wissenschaft­licher Mitarbeiter und Fach­studien­beratung Geschichte Lehr­amt (B.Ed., M.Ed.: Nachnamen J–R)
Dr. Rohrmoser vertritt seit dem 1. April 2026 die Professur für Didaktik der Geschichte an der Universität Siegen.
Universität Mannheim
Lehr­stuhl für Zeitgeschichte
L 7, 7 – Raum 302
68161 Mannheim
Sprechstunde:
nach Vereinbarung

Richard Rohrmoser ist promovierter Zeithistoriker. Er beschäftigt sich vor allem mit Protestgeschichte, sozialen Bewegungen sowie historischer Friedens- und Konfliktforschung. Seit dem 1. April 2026 vertritt er die Professur für Didaktik der Geschichte an der Universität Siegen


Aktuelle Veröffentlichungen

Monographien

Richard Rohrmoser, Antifa. Porträt einer linksradikalen Bewegung. Von den 1920er Jahren bis heute, C.H. Beck Verlag, München 2022.

Richard Rohrmoser, Sicherheits­politik von unten. Ziviler Ungehorsam gegen Nuklearrüstung in Mutlangen, 1983–1987, Campus Verlag, Frankfurt 2021.

Aufsätze

Richard Rohrmoser, Antifa, quo vadis? Eine Bestandsaufnahme, in: Wissenschaft und Frieden (W&F), Autoritäre Wende. Repression – Militarisierung – Faschisierung, Heft 4 (2025), 43. Jahrgang, Köln.

Richard Rohrmoser, „Selbstverständlich kein Verbrechen“, in: Kontext: Wochenzeitung, Nr. 758, 8.10.2025, URL: https://www.kontextwochenzeitung.de/politik/758/selbstverstaendlich-kein-verbrechen-10494.html.

Richard Rohrmoser, Ein fauler Kompromiss und starke Einschnitte in das Grundrecht. Die Einschränkung des Asylrechts 1993, in: INDES. Zeitschrift für Politik und Gesellschaft, Heft 1 (2025) Schlüsselentscheidungen, Göttingen.

Richard Rohrmoser, Menschenketten, Sitzblockaden und ziviler Ungehorsam – neue politische Partizipations­kulturen und die Normalisierung von Protest, in: Philipp Gassert/Maike Hausen/Reinhold Weber (Hrsg.), Späth, industrielle Zukunft und die Alternativen. Die Achtzigerjahre in Baden-Württemberg, Stuttgart 2024.

Richard Rohrmoser, Zwischen Hoyerswerda und Rostock-Lichtenhagen. Das versuchte Pogrom von Mannheim-Schönau 1992, in: Gudrun Heinrich/David Jünger/Oliver Plessow/Cornelia Sylla (Hrsg.), Kulturen des Verdrängens und Erinnerns. Perspektiven auf die rassistische Gewalt in Rostock-Lichtenhagen 1992, Neofelis-Verlag, Berlin 2024.

Richard Rohrmoser, Performative Formen des Protests, in: Beate Lakeberg/Hans-Christian Pust (Hrsg.), Atom. Strom. Protest. 50 Jahre Wyhl und anderswo, Stuttgart 2023.

Richard Rohrmoser, „Antifa“ – Seismograph des Anti­demokratischen, in: Demokratie-Dialog (= Werkstattbericht der Forschung- und Dokumentations­stelle zur Analyse politischer und religiöser Extremismen in Niedersachsen), 11/2022.

Richard Rohrmoser, “The memory of history as a leitmotif for nonviolent resistance” – peaceful protests against nuclear missiles in Mutlangen, 1983-87, in: Stefan Berger/Sean Scalmer, Christian Wicke (eds.), Remembering Social Movements. Activism and Memory, Routledge, London 2021.

Richard Rohrmoser, „13. Juni 1981. Die Blockadeaktionen von Großengstingen“, in: Martin Langebach, Protest. Deutschland 1949-2020 (Reihe: Zeitbilder), Bundes­zentrale für politische Bildung, Bonn 2021.

Richard Rohrmoser, „22. Oktober 1983. Eine Menschenkette von Stuttgart nach Neu-Ulm“, in: Martin Langebach, Protest. Deutschland 1949-2020 (Reihe: Zeitbilder), Bundes­zentrale für politische Bildung, Bonn 2021.