
Dr. Julia Görtz (sie/ihr)
Romanisches Seminar
L 15, 1–6 – Raum A 118
68161 Mannheim
nach Vereinbarung per Mail
Kurzprofil
Dr. Julia Görtz ist Akademische Mitarbeiterin der Abteilung Romanische Literatur- und Medienwissenschaft. Sie studierte Französisch und Italienisch an den Universitäten Leipzig und Macerata und schloss das Studium mit einer Staatsexamensarbeit zum Thema „Postkoloniale Perspektiven auf den Heterotopos Bar im franko-afrikanischen Roman“ ab. Sie promovierte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg zu den Auswirkungen von (geographischer und sprachlicher) Distanz auf die Werke zweier albanischstämmiger Autorinnen. Dabei ist sie Strategien der narrativen Distanzierung, wie beispielsweise Fragmentierung und Intertextualität, nachgegangen. Die Dissertationsschrift mit dem Titel Ästhetik der Distanz bei Ornela Vorpsi und Bessa Myftiu ist bei De Gruyter erschienen.
Ihre Forschungsinteressen sind u. a. transkulturelle und postkoloniale Literaturen und Theorien, frankophone, italophone und hispanophone Texte und Medien (Comics, Filme, Serien) des 20. und 21. Jahrhunderts sowie kulturwissenschaftliche Ansätze zur Inszenierung von Raum, Erinnerung und Trauma. Darüber hinaus interessiert sie sich für die Darstellung von Frauenfiguren.
Derzeit arbeitet sie an ihrem Habilitationsprojekt zu Comic-Versionen von Ritter-Romanen aus dem 16. und 17. Jahrhundert sowie zu thanatographischen Fiktionen, insbesondere im Kontext von Flucht und Migration sowie Terrorismus.
Sie unterrichtet im Bereich der italianistischen, französistischen und hispanistischen Literatur- und Medienwissenschaften.