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Lehre

Lehr­veranstaltungen

  • FSS 2023

    Propädeutikum

    • „Propädeutikum Mittelalter“ (Prof. Dr. Annette Kehnel & Lena-Mareike Liznerski)
    • Beschreibung: Das Propädeutikum vermittelt epochen- und raum­übergreifende Grund­kenntnisse zur Geschichte Europas im Mittelalter. Neben der Festigung historischer Grundbegriffe ist das Verständnis für historische Zusammenhänge und die Be­fähigung zur Einordnung historischer Phänomene Ziel des Kurses. Am Ende können Sie historische Prozesse strukturieren, und wissen, wie man mit Überblickswerken und einführender Forschungs­literatur umgeht.
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    Proseminare:

    • „An Age of Crisis?: Famine, Plague and the Transformation of Late Medieval Europe“ (Jun.-Prof. Dr. Alex Spike Gibbs)
    • Beschreibung: In this course, we will analyse the „Age of Crisis“ in the fourteenth century and assess the credibility of the claims made about its effects found in the secondary literature. We will engage with primary sources, using a range of materials including chronicles, legislation, court records, letters, quantitative data, images, and literature. We will also draw on an array of methodological approaches ranging from close readings of texts to the interpretation of graphs and tables. By the end of the course, you will have gained a good understanding of key subjects in medieval history and have thought more broadly about what drives processes of historical continuity and change.
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    • „Das Mittelalter in 14 Objekten“ (Dr. Tanja Skambraks & Anna-Lisa Müller)
    • Beschreibung:
    • Im Jahr 2010 präsentierte der britische Radiosender BBC 4 zusammen mit dem British Museum eine Reihe von Sendungen, die die Weltgeschichte in 100 Objekten erzählten. Inspiriert von diesem Projekt zwischen Museum und Medien, erschließt das Seminar wichtige Themen der mittelalterlichen Geschichte, wie Landwirtschaft, Reichtum, Armut, adliges Leben, Herrschaft und Stadtgeschichte auf eine etwas andere Art, nämlich durch Objekte aus jener Zeit. Wir werden uns also anhand bestimmter ausgewählter Gegenstände der materiellen Kultur des Mittelalters zuwenden. Praktisches Ziel ist es zunächst einen Podcast zu erarbeiten und dann eine Objektbiografie zu schreiben, die den Entstehungs­kontext, die Herstellung der Objekte, ihren Gebrauch und auch ihre ggf. Musealisierung wissenschaft­lich analysieren.
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    Hauptseminare:

    • „Women in Economic History (BA)“ (Jun.-Prof. Dr. Alex Spike Gibbs & Verena Weller)
    • Beschreibung: Gender equality in employment is a vital issue today. Despite advances made in recent decades, 2.4 billion women globally of working age are not afforded the same economic rights as men, and in Germany, women on average earn 18% less than men do. This course seeks to understand the factors that both promote and inhibit female economic activity, by examining historical societies throughout Europe and North America. In what spheres were women able to operate? What impact did patriarchal legal, cultural and political structures have on female activity? How far did industrialisation and new technologies change women’s work? And how can we observe and quantify women’s economic contributions with the fragmentary and biased historical sources available?
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    • „Stadtgeschichten: Stadtbücher und städtisches Verwaltungs­schrifttum aus dem Mittelalter (in Kooperation mit der Universität Innsbruck und Exkursion) (MA)“ (Dr. Tanja Skambraks & Dr. Stephan Nicolussi-Köhler)
    • Beschreibung: Stadtbücher sind ein „zentrales Medium, das soziale Beziehungen herstellte und bewahrte, Verfahren sicherten, Glaubwürdigkeit herstellte, Wissen ordnete, Verwaltung und Herrschaft organisierte und zur (Re-) Konstruktion von Traditionen beitrug.“ (C. Speer)
      Auf der Basis des digitalen Katalogs „stadtbücher.de“ und edierter Texte werden wir workshopartig an verschiedenen Quellenbeispielen arbeiten und verschiedene Themen erforschen, z.B. wie die soziale Topografie einer Stadt aussah, wie sich die Beziehungen zwischen der Stadt und den Bürgern gestalteten, woran sich Konflikte entzündeten und wie sie geschlichtet wurden, wie Städte ihre Verwaltung und Finanzen organisierten und vieles mehr.
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    Forschungs­seminar:

    • Forschungs­seminar (Oberseminar): Neue Forschungen zur Mittelalterlichen Wirtschafts­geschichte (Dr. Tanja Skambraks & Jun-Prof. Dr. Alex Spike Gibbs)
    • Das Forschungs­seminar bietet einen Einblick in aktuellste Forschungen zur mittelalterlichen Wirtschafts- und Sozialgeschichte in einer international vergleichenden Perspektive. Forscherinnen und Forscher aus Großbritannien, Frankreich und dem deutschsprachigen Raum werden ihre Ergebnisse und Themen zur Diskussion stellen. Das Seminar wird auf Englisch stattfinden.
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  • HWS 2022/23

    Vorlesung:

    • „Mittelalterliche Wirtschafts- und Sozialgeschichte“ (Dr. Tanja Skambraks)
    • Beschreibung: Wirtschaften ist ein Grundelement menschlichen Handelns. Die Vorlesung gibt einen Überblick über die wichtigsten Themen der mittelalterlichen Wirtschafts­geschichte Europas. Dazu gehören nicht nur die Großbereiche Landwirtschaft, Arbeit, Handel und Finanzen, sondern es werden auch weiterführende Fragen nach dem Lebens­standard, Löhnen und Preisen und nach der Ethik des Wirtschaft­ens behandelt. Über die Faktenlage hinaus behandelt die Vorlesung auch die Vorstellungen und Narrative über die mittelalterliche Wirtschaft, wie das Profitstreben des homo oeconomicus, die Frage nach der Entstehung des Kapitalismus und alternative Wirtschafts­formen, die auch für die heutige Wirtschaft Anregungen geben können.

    Proseminar:

    • „Making a Living in Late Medieval England“ (Jun.-Prof. Dr. Alex Spike Gibbs & Nina Schall)
    • Beschreibung: The need to make a living is a universal feature of life today and the same is true of the past. However, the nature of gaining an income is highly dependent on the specific features of an economy and society, including educational opportunities, social norms, distributions of political power, levels of urbanisation and market structures. In this course, we will consider these issues for late medieval England. This course will examine a range of different social groups in a variety of economic sectors. We will consider incomes gained in agriculture, manufacturing, and services, and examine the experiences of lords, peasants, townsmen, merchants, lawyers, sex workers, soldiers, and paupers. We will draw on an array of primary sources including laws, accounts, court records, quantitative data and poems. By the end of the course, you will have gained an overview of a range of topics in late medieval history and have thought more deeply about the nature of earning and work.

    Hauptseminare:

    • „Die Entdeckung der Fremde. Reiseberichte und Reiseliteratur aus dem Mittelalter (BA)“ (Dr. Tanja Skambraks)
    • Beschreibung: Wie nahmen Menschen im Mittelalter andere Kulturen wahr? Wohin reisten Sie und aus welchem Anlass? Welche sprachlichen, religiösen und kulturellen Herausforderungen wurden an Reisende gestellt? Wir werden uns im Seminar mit verschiedenen Quellen des Hoch- und Spätmittelalters beschäftigen, die Reisende hinterließen. Zum anderen werden wir auch fiktionale Textgattungen und Karten als Quellen nutzen um das Weltbild mittelalterlicher Menschen und seine Transformation durch neues Wissen zu erschließen. Auf einer theoretischen Ebene werden wir uns u.a. mit den Phänomenen Kulturbegegnung, Akkulturation und Othering beschäftigen.
    • „The Great Divergence. Economic Development and Stagnation in Preindustrial Western Europe and East Asia (BA)“ (Jun.-Prof. Dr. Alex Spike Gibbs)
    • Beschreibung: Why was western Europe, rather than any other part of the world, the first region to industrialise and experience modern economic growth? This is the question that lies at the heart of debate over “The Great Divergence”, Pomeranz’s seminal work of 2000 which argued that geographical chance, rather than institutional or cultural differences, explains the dramatic gap in wealth which emerged between Europe and the rest of the world in the nineteenth century. In the last two decades, multiple explanations have been put forward centred on agricultural systems, incentives for technological innovations, state formation, warfare, colonialism, and culture. In this course, we will explore a wide range of these interpretations within a comparative framework comparing the two ends of the Eurasian landmass and taking a long-time span between c.1000 and c.1800.

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Wissenschaft­liches Arbeiten

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