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Master Medien- und Kommunikations­wissenschaft

  • Fach­studien­beratung MA MKW & MA KuWi MKW

    Rainer Freudenthaler

    Rainer Freudenthaler

    Fach­studien­beratung Medien- und Kommunikations­wissenschaft (M.A.)
    Universität Mannheim
    Philosophische Fakultät Institut für Medien- und Kommunikations­wissenschaft B 6, 30–32 – Raum 452
    68159 Mannheim
    Sprechstunde:
    nach Vereinbarung
    David Suderland, M.A.

    David Suderland, M.A.

    Fach­studien­beratung Master MKW
    Universität Mannheim
    Institut für Medien- und Kommunikations­wissenschaft
    B 6, 30–32 – Raum 443
    68159 Mannheim
    Tel.: +49 621 181–3122
    Fax: +49 621 181–3114
    E-Mail: mkwber mail.uni-mannheim.de
    Sprechstunde:
    Di 15–16 Uhr
    Dr. Andreas Wagenknecht

    Dr. Andreas Wagenknecht

    Akademischer Oberrat
    Universität Mannheim
    Institut für Medien- und Kommunikations­wissenschaft
    B 6, 30–32 – Raum 429
    68159 Mannheim
    Tel.: +49 621 181–1291
    Fax: +49 621 181–3114
    E-Mail: awagenkn rumms.uni-mannheim.de
    Sprechstunde:
    Mi 16:30–17:30 (bitte per E–Mail anmelden) / in der vorlesungs­freien Zeit nur nach Vereinbarung

Alle Informationen zum Studien­gang

Der Studien­gang

Hier finden Sie eine Kurzbeschreibung und alle Daten und Fakten zum Studien­gang.

Studien­führer, Modulübersicht, Prüfungs­ordnungen

Hier finden Sie Informationen zur Planung des Studiums in Mannheim und zum Auslands­semester.

Fach­bereichs­vertretung MKW

Hier finden Sie aktuelle Veranstaltungen und Informationen unserer von Studierenden organisierten Fach­bereichs­vertretung.

    Schwerpunktthemen der Themenseminare

  • Schwerpunktthemen HWS 2021

    Politisch informiert!?

    Die Nachrichten- und Informations­nutzung hat sich mit der zunehmenden Digitalisierung unserer Medienumgebung gewandelt. Statt Nachrichten um 20 Uhr vor dem heimischen Fernseher zu verfolgen oder die Tageszeitung beim Frühstück zu lesen, können wir heute überall und jederzeit aktuelle Nachrichten und Informationen über Social Media-Kanäle beziehen. Dies gibt uns das Gefühl, stets bestens informiert zu sein. Doch wie viel wissen wir am Ende des Tages tatsächlich über das politische Geschehen? Der Kurs widmet sich der politischen Informiertheit in der digitalen Medien­gesellschaft und thematisiert hierfür unterschiedliche Rezeptions­modi (z. B. incidental vs. intentional news exposure) und Praktiken (z. B. lesen, teilen, kommentieren) sowie Phänomene der algorithmischen und sozialen Selektion bei der Nachrichten- und Informations­nutzung. Aufbauend auf dem entsprechenden Forschungs­stand werden verschiedene Fragen zur politischen Informiertheit in der digitalen Medien­gesellschaft analysiert und diskutiert. Das Seminar wird geleitet von Vertr.-Prof. Sarah Geber.

    „Wissenschaft im Netz“ / „Science on the net“

    Für Wissenschafts­kommunikation – sei es journalistische Wissenschafts­berichterstattung oder Hochschul­öffentlichkeits­arbeit, seien es Foren zu (teils konflikthaften) Wissenschafts­themen oder Blogs von einzelnen Wissenschaft­ler*innen – hat das Internet zumindest theoretisch ungeahnte Möglichkeiten eröffnet, steht doch jetzt „genug Platz“ zur Verfügung und kann das breite Publikum an jeder Diskussion partizipieren. Vor diesem Hintergrund nehmen wir im Seminar nach einer grundsätzlichen Einführung in das Themenfeld Wissenschafts­kommunikation eine Bestandsaufnahme von „Wissenschaft im Netz“ vor. Hierbei fragen wir nach Veränderungen der Wissenschafts­kommunikation und öffentlicher Kommunikation über Wissenschaft (wozu übrigens auch wissenschaft­liche Des­information gehört) und diskutieren potenzielle Folgen für das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft. Das Seminar wird geleitet von Prof. Dr. Matthias Kohring.

  • Schwerpunktthemen HWS 2020

    Überwachung / Surveillance

    Der Begriff „Überwachung“ bezeichnet das Sammeln und Verarbeiten personenbezogener Daten zum Zweck der Planung, Kontrolle und Verhaltenssteuerung. Mit der umfassenden Digitalisierung von Kommunikation hat dieses Phänomen eine neuartige gesellschaft­liche Brisanz gewonnen. Jede Onlineaktivität führt in unterschiedlichem Maße zur Erhebung und Speicherung individueller Verhaltensspuren, die vernetzt und zur Prognose zukünftigen (individuellen) Verhaltens verwendet werden können. Wurde Überwachung ursprünglich im Rahmen staatlicher Kontrolle (und auch Fürsorge) betrachtet, stehen nun kommerzielle Formen der Überwachung und deren Risiken für freiheitliche Gesellschaften und individuelle Schutz­rechte wie z. B. Privatheit im Mittelpunkt.

    In diesem Schwerpunktseminar beschäftigen wir uns mit der Klärung der zentralen Begriffe, wir versuchen uns an einer Bestandsaufnahme des Phänomens „Überwachung“ und wir diskutieren, wie wir selbst die Folgen von Überwachung für das Individuum und die Gesellschaft bewerten. Zum Ende des Seminars werden wir über mögliche Forschungs­ideen reden, die im darauffolgenden zweisemestrigen Projektseminar behandelt werden könnten. Das Seminar wird geleitet von Prof. Dr. Matthias Kohring.

    Die demokratische Qualität von Online-Debatten / The democratic quality of online debate

    Nach einer Phase der euphorischen Erwartung an die Wiederbelebung der Demokratie durch das Internet überwiegt heute die Skepsis: Stichworte wie Hate Speech, Fake News und politische Polarisierung nähren Zweifel, ob Online-Kommunikation überhaupt zu einer vielfältigen, respektvollen und fairen öffentlichen Auseinandersetzung beitragen kann. Das Schwerpunktseminar bilanziert einerseits, was wir inzwischen über die demokratische Qualität von Online-Debatten wissen – sei es in den Kommentarspalten von Nachrichtenseiten, auf Twitter, Facebook oder Whatsapp. Zum anderen fragt das Seminar lösungs­orientiert, wie kommunikative Interventionen von NutzerInnen, eine verbesserte Medienregulierung oder veränderte Softwarelösungen die Qualität öffentliche Auseinandersetzungen steigern können. Das Seminar wird geleitet von Prof. Dr. Hartmut Wessler.

  • Schwerpunktthemen HWS 2019

    Misstrauen – und die Medien / Distrust – and the media

    Misstrauen hat in der Vertrauensforschung immer eine untergeordnete Rolle gespielt. In letzter Zeit erfährt das Konzept etwas mehr an Aufmerksamkeit, vor allem im Hinblick auf Politik und Medien. Dabei wird allerdings deutlich, dass der Begriff unterschiedlich verstanden und gemessen wird. Das Seminar beschäftigt sich zunächst damit, was man unter Misstrauen überhaupt verstehen kann und wozu man dieses Konzept zusätzlich zu (fehlendem) Vertrauen benötigen könnte. Der Titel des Seminars soll ausdrücken, dass Nachrichtenmedien sowohl Gegenstand von Misstrauen sind als auch Misstrauen in andere gesellschaft­liche Bereiche befördern können. Das Seminar wird geleitet von  Prof. Dr. Matthias Kohring und Prof. Dr. Angela Keppler.

    Digitales Lesen (am Beispiel fiktionaler Literatur sowie der Tageszeitung) / Digital Reading (of fiction and newspapers)

    Das Schwerpunktseminar wird sich mit der Frage beschäftigen, wer heute wie häufig und wie intensiv welche Inhalte (von Tageszeitungen einerseits und von fiktionaler Literatur andererseits) warum liest. Dabei geht es zum einen um eine Bestandsaufnahme sowie um Veränderungen gegenüber der analogen Lektüre, aber auch um die Frage, wie die möglichen Veränderungen erklärt werden können. Das Seminar wird geleitet von Prof. Dr. Peter Vorderer.