PD Dr. Marc Andree Weber

PD Dr. Marc Andree Weber
Akademischer Mitarbeiter
Universität Mannheim
Lehr­stuhl Philosophie I
Kaiserring 10-16 – Raum 609
68161 Mannheim
Sprechstunde:
Di, 14–15 Uhr

Marc Andree Weber ist seit Herbst 2018 Akademischer Mitarbeiter am Lehr­stuhl für Theoretische Philosophie/Sprachphilosophie. Zuvor lehrte er am University College der Universität Freiburg und wirkte in interdisziplinären Forschungs­projekten zum vernünftigen Umgang mit unscharfen Grenzenund sprachlicher Vagheit sowie zu tiefen Meinungs­verschiedenheitenund deren epistemischer Signifikanz mit.

Marc Andree Weber hat in Heidelberg und Melbourne Mathematik und Philosophie studiert, wurde 2011 mit einer Arbeit zur transtemporalen Identität von Personen promoviert und 2019 mit einer Arbeit zur epistemischen Signifikanz von Meinungs­verschiedenheiten habilitiert. 

Seine Forschungs­interessen erstrecken sich auf alle Bereiche der theoretischen Philosophie, wobei insbesondere die Metaphysik und die Er­kenntnistheorie eine besondere Faszination auf ihn ausüben. Sein derzeitiges Hauptaugenmerk gilt der Theorie des psychologischen Expressivismus, die er im Rahmen des von Professor Freitag geleiteten Forschungs­projekts Mind the Meaning mit anderen zusammen ausarbeitet.

In der Lehre widmet sich Marc Andree Weber immer wieder auch Themen, die über seine Forschungs­bereiche hinausgehen, und bietet beispielsweise regelmäßig Veranstaltungen zur politischen Philosophie, zur Logik und zur Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts an.


Bücher

Ausgewählte Artikel

  • [2017a] „Epistemic Peerhood, Likelihood, and Equal Weight.“ Logos & Episteme 8.3, 307-44. DOI:10.5840/logos-episteme20178325
  • [2017b] „Armchair Disagreement.“ Metaphilosophy 48.4, 527-49. DOI: 10.1111/meta.12254
  • [2017c] „Die Aussagekraft wirklichkeits­ferner Gedankenexperimente für Theorien personaler Identität.“ In: A. Oberprantacher und A. Siegetsleitner (eds.), Mensch sein - Fundament, Imperativ oder Floskel? Beiträge zum 10. Kongress der Österreichischen Gesellschaft für Philosophie (pp. 493-503). Innsbruck: IUP.
  • [2017d] „Zwölf Antworten auf Williams' Paradox.“ Zeitschrift für philosophische Forschung 71.1, 128-54.
  • [2016]  „The Non-Conservativeness of Legal Definitions.“ In: G. Keil and R. Poscher (eds.), Vagueness and Law. Philosophical and Legal Perspectives (pp. 189-203). Oxford: OUP.
  • [2015]  „Baker's First-person Perspectives: They Are Not What They Seem.“ Phenomenology and Mind 7, 158-68. DOI: 10.13128/Phe_Mi-19539
  • [2013a]  „Die Irrelevanz personaler Identität für praktische Belange.“ In: G. Gasser and M. Schmidhuber (eds.),  Personale Identität, Narrativität und Praktische Rationalität (pp. 313-35). Münster: Mentis.
  • [2013b]   „Interrelations and Dissimilarities Between Distinct Approaches to Ontic Vagueness.“ Metaphysica 14.2, 181-95. DOI: 10.1007/s12133-013-0120-7