Annick Benz

Annick Benz

Doktorandin; Wissenschaft­liche Hilfskraft IT und Twitter
Universität Mannheim
Neuere und Neueste Geschichte
L 7, 7
68161 Mannheim

Zur Person

Annick Benz ist Doktorandin am Lehr­stuhl für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Mannheim. Sie studierte Geschichte, Germanistik und Ethik und Kulturphilosophie an den Universitäten Mannheim und Heidelberg. Seit 2021 ist die Freie Historikerin auch als Wissenschaft­liche Hilfskraft im Bereich IT (Webseitenpflege und EDV Mantainance) und der Betreuung des Twitter Accounts am Lehr­stuhl tätig. 

 


  • Promotions­projekt

    „Gay Community und Mehrheits­gesellschaft. Kollektive Identiät und Gesellschafts­entwürfe in den 1970er und 1980er Jahren.“

    Betreuerin: Prof. Dr. Julia Angster

    Im Zentrum des Dissertations­projekts steht die westdeutsche Lesben- und Schwulenbewegung und ihre Rolle in den gesellschaft­lichen und politischen Liberalisierungs­prozessen der 1970er und 1980er Jahre. Das Dissertations­projekt fragt dabei aus einer lokalgeschichtlichen und transnationalen Perspektive am Beispiel der Stadt Mannheimer, wie sich die „Gay Community“ in Mannheim als Kollektiv zu konstituierten versuchte und, vor dem Hintergrund von Ausgrenzung, Diskriminierung und Tabuisierung, eine eigene, „schwule“ und „lesbische“ Gruppen­identität aushandelte, die jetzt als transformative Kraft in den gesellschaft­lichen Diskurs der Stadt eingebracht werden sollte. Wie und mit welchen Mitteln wurde die Kollektive Identität innerhalb und außerhalb der Bewegung verhandelt? Welche Schwierigkeiten und Konfliktfelder lassen sich identifizieren? Wo wurde diese Kollektive Identität in der Stadt selbst wirkmächtig und wie wirkte sie sich auf die Ordnungs­vorstellungen der Stadt­gesellschaft aus? Von besonderem Interesse ist in diesem Kontext der Einfluss der Ideen und Strategien der „Gay Liberation“ in den USA auf die Identitätsbildung und ihrem Verständnis von Gesellschaft der Bewegung hatte, der spätestens ab Ende der 1970er auch in der Stadt selbst spürbar wird, und sie in ihrer Konsequenz in die „Mitte der Gesellschaft“ aufbrechen ließ. Methodisch verfolgt das Projekt dabei dem Ansatz der Neuen Ideengeschichte, die um eine transnationale Perspektive erweitert wird.

     

  • Stipendien

    • Kurzzeitstipendium der Landes­graduierten­förderung (September – Dezember 2019)