Lehr­stuhl für Alte Geschichte

Gegenstand der Alten Geschichte ist die griechisch-römische Mittelmeerwelt von der mykenischen Epoche bis in die Spätantike, wobei die chronologischen und geographischen Grenzen des Fachs nicht fix sind, sondern von den kulturellen und politischen Gegebenheiten abhängen: So werden von der Alten Geschichte auch die Juden im Hellenismus und der römischen Kaiserzeit, das römische Britannien oder der östliche Mittelmeerraum in frühbyzantinischer Zeit behandelt.

In Mannheim wird die Alte Geschichte in ihrer gesamten Breite erforscht und gelehrt; besonders verpflichtet fühlt man sich einer Geschichts­wissenschaft, die eine theoriegeleitete Entwicklung historischer Fragestellungen mit einer sorgfältigen Quellenanalyse verbindet. Forschungs­schwerpunkte bilden die Kulturkontakte in der antiken Welt, politische Kulturen in Griechenland und Rom und der antike Sport in seiner gesellschaft­lichen Einbettung.

Lehr­stuhl­inhaber: Prof. Dr. Christian Mann


Informationen & Datenbanken

Die wichtigsten Links rund um die Alte Geschichte auf einen Blick!


Aktuelles

Forschungs­kolloquium FSS24

Am Freitag, 22. März, beginnt die Vortragsreihe im Rahmen des Forschungs­kolloquiums im FSS 24. In spannenden Vorträgen wird hier der neueste Forschungs­stand zu ausgewählten Themen aus dem vielfältigen Spektrum der Alten Geschichte präsentiert. Benjamin Allgaier (Universität Heidelberg) eröffnet um 15.30 Uhr die Reihe im Raum EO 154 mit seinem Vortrag über „Risiken und Neben­wirkungen von Inschriften in Herodots Historien“. Hierzu sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

März 2024


Neuerscheinung: „Hellenistic Athletes“ von Sebastian Scharff

Die Neuerscheinung “Hellenistic Athletes. Agonistic Cultures and Self-Presentation” von Sebastian Scharff ist die erste Monographie zum griechischen Sport in der hellenistischen Epoche. Sie liefert Einblicke in die individuellen rhetorischen Strategien, mit denen erfolgreiche Athleten sich vor ihren Mitbürgern und vor der gesamtgriechischen Öffentlichkeit präsentierten. Das Buch geht auf eine Mannheimer Habilitations­schrift zurück, die Sebastian Scharff im Rahmen des DFG-Forschungs­projektes „Die Selbstdarstellung hellenistischer Athleten: soziale Identitäten, politische Identitäten, ethnische Identitäten“ verfasst hatte.

März 2024


Neuerscheinung: „Money and Honor in Ancient Athletics”

Die althistorische Forschung hat die antiken Athleten lange Zeit in ehr­orientierte „Amateure“ und geld­orientierte „Profis“ eingeteilt, zurückzuführen ist das nicht zuletzt auf den Einfluss der modernen Olympia-Bewegung. Diese Unterteilung ist anachronistisch, wie ein neues Forschungs­projekt gezeigt hat: Geld und Ehre waren im antiken Sport unauflöslich miteinander verflochten. Aspekte dieses Phänomens untersuchen die Beiträge in dem Sammelband „Money and Honor in Ancient Athletics“ (herausgegeben von Christoph Begass, Christian Mann und Marco Tentori Montalto), der auf eine Mannheimer Tagung im Juni 2022 zurückgeht.

Februar 2024