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Forschungs­schwerpunkte

Die besondere Bedeutung der griechisch-römisch geprägten Antike ergibt sich aus der Wirkung, die sie auf die Nachwelt ausgeübt hat; die Geschichte Europas in Mittelalter und Moderne lässt sich nicht ohne die antiken Traditionen verstehen.

Die Mannheimer Althistoriker/innen stellen sich der Herausforderung, diese von der Antike ausgehenden ‚langen Linien‘ bis in die Gegenwart zu verfolgen, ohne in simplifizierende Gleichsetzung antiker und moderner Phänomene zu verfallen. Vielmehr wird das heuristische Potenzial der Antike am besten nutzbar gemacht, wenn man sie als „das nächste Fremde“ (Uvo Hölscher) betrachtet, die neben vielem, was uns vertraut erscheint, auch manches verstörend Andersartige hervorgebracht hat und gerade dadurch zur Auseinandersetzung einlädt.

Foto: Melanie Meaker
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