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Dr. Michael Percillier

Dr. Michael Percillier
Akademischer Mitarbeiter
Universität Mannheim
Anglistik IV
B 6, 30 – 32 – Raum 042
68159 Mannheim
Sprechstunde:
Di 15–16 Uhr

  • Forschungs­interessen

    Michael Percilliers Forschungs­interessen umfassen Sprachwandel, Sprachkontaktphänomene, Varietäten des Englischen sowie Korpuslinguistik.

    In seiner Dissertation untersuchte er die strukturellen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen postkolonialen Varietäten und Lernervarietäten des Englischen, welche eine gemeinsame Substratsprache haben, sich jedoch in ihrer Kolonialgeschichte unterscheiden.

    Im ersten Projekt seiner Postdoc-Phase (Universität Strasbourg, 2013–2015) analysierte er den Gebrauch nichtstandard­sprachlicher Varietäten des Englischen in literarischen Texten. Im darauffolgenden Projekt Borrowing of Argument Structure in Contact Situations (BASICS), in dessen Rahmen er seine kumulative Habilitation verfasste, untersuchte er den grammatischen Wandel in der Sprachkontaktsituation zwischen Mittelenglisch und Altfranzösisch. Dabei entwickelte er eine Methode zur Lemmatisierung von Verben in mittelenglischen Korpora, welche im BASICS Toolkit verfügbar ist.

    Zur Zeit bereitet er ein Projekt vor, in dem die diachronische Entwicklung von Varietäten des Englischen in Südostasien anhand historischer Daten erforscht werden soll.

    Er ist Mitherausgeber der Zeitschrift Mannheim papers in multilingualism, acquisition and change (MAPMAC) und als Gutachter für die Zeitschriften World Englishes, English Today, Text & Talk, Journal of Data Mining and Digital Humanities und Transactions on Asian and Low-Resource Language Information Processing tätig.

  • Biografische Informationen

    • Studium der Fächer English und Französisch (Lehr­amt) an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, 2001–2008
    • Promotion in Englischer Philologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg mit der Dissertation Accent unites, syntax divides? Varying degrees of nativisation of English in Singapore, Malaysia and Indonesia, 2008–2012
    • Postdoc an der Universität Strasbourg im IDEX-geförderten Projekt The representations of oral varieties of language in the literature of the English-speaking world, 2013–2015
    • Postdoc an der Universität Mannheim im DFG-geförderten Projekt Borrowing of Argument Structure in Contact Situations (BASICS), 2015–2021
    • Habilitation an der Universität Mannheim mit der kumulativen Habilitations­schrift Contact-induced structural change in Middle English: an integrative approach to developing resources and modelling language contact, 2021
    • Koordinator der DFG-geförderten Forschungs­gruppe Structuring the Input in Language Processing, Acquisition and Change (SILPAC), seit 2022
  • Lehre

    Michael Percillier lehrt seit 2010 an Hochschulen, vorwiegend zu den Themen „World Englishes” und diachrone Linguistik. Außerdem hat er Workshops zur statistischen Analyse linguistischer Daten mit R gehalten.

    Er absolvierte 2021 das Baden-Württemberg Zertifikat für Hochschul­didaktik. In diesem Rahmen hat er die Methodenwebseite für Korpuslinguistik Toolbox Anglistik IV mitentwickelt.


Veröffentlichungen