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Dr. Antonia Purk

Dr. Antonia Purk

Wissenschaft­liche Mitarbeiterin
Universität Mannheim
Anglistik III
L 10, 11–12
68161 Mannheim
Sprechstunde:
Do 10–11 Uhr, Anmeldung per e-mail

  • Forschungs­interessen

    Antonia Purk ist wissenschaft­liche Mitarbeiterin am Lehr­stuhl für Amerikanische Literatur- und Kultur­wissenschaft.

    In ihrem aktuellen Forschungs­projekt „Cooking up Significations: Foodways and Racialization in 19th-Century American Literature” fragt sie nach dem Zusammenhang von „foodways“ (inkl. Verzehr und Zubereitung von Lebens­mitteln, sowie Texten darüber) und „racialization“ in amerikanischer Literatur des 19. Jahrhunderts. Mit Blick sowohl auf „Whiteness,“ als auch auf „comparative racialization“ betrachtet das Projekt zum einen Lebens­mittel als Teil eines bedeutungs­tragenden Zeichen­systems und zum anderen die Performativität von Interaktionen mit Essen und wie diese an Zuschreibungen verschiedener Gruppen­zugehörigkeiten teilnehmen.

    Ein abgeschlossenes Projekt (Dissertation) unter­suchte die Werke der karibisch-amerikanischen Autorin Jamaica Kincaid hinsichtlich ihrer Auseinandersetzungen mit kolonialer Geschichtsschreibung. Mit einem Fokus auf die medialen Aspekte von Text, Bild und dem menschlichen Körper erarbeitete das Projekt die spezifische Poetik Kincaids, die neue und andere Perspektiven auf die Vergangenheit eröffnet. 2023 erschien die Monographie unter dem Titel Jamaica Kincaid’s Writings of History. A Poetics of Impermanence in der Reihe „American Frictions“ bei De Gruyter. Open Access: https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/9783111027500/html?lang=de

  • Biographische Informationen

    Antonia Purk wurde 2021 an der Universität Erfurt in Amerikanistik promoviert. Zuvor hatte sie Amerikanistik, Allgemeine und Vergleichende Literatur­wissenschaft und Germanistik an den Universitäten Bayreuth, Erfurt und Austin, TX studiert. Sie war Visiting Scholar am Harriet Tubman Institute for Research on Africa and Its Diasporas, York University, Toronto, Kanada (2014) und hat als Christoph-Daniel-Ebeling Fellow in den Archiven der American Antiquarian Society in Worcester, MA geforscht (2022). Von 2017 bis 2021 war sie wissenschaft­liche Mitarbeiterin in der Amerikanistik an der Universität Erfurt und 2021 bis 2025 wissenschaft­liche Koordinatorin der Forschungs­gruppe „Praxeologien der Wahrheit“ an der Universität Erfurt.

  • Lehre

    Schwerpunkte in der Lehre sind autobiographische Schreibweisen, Literatur und Wissen, anglophone karibische Literatur, postkoloniale Studien, amerikanischer Realismus und Regionalismus, American Gothic, Essen in der Literatur, sowie visuelle Erzählweisen wie Graphic Novels.


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