Eine Gruppe Studierender steht vor der rechten Statue im Ehrenhof
Mensawagon der Uni vor dem Mannheimer Schloss. Vor dem Wagon sitzen Studierende entspannt an Café-Tischen.
Studierende unterhalten sich in der A3 Bibliothek
Vier lachende Studierende auf einer verkehrsberuhigten Straße im Mannheimer Jungbusch
Drei Studierende sitzen in der Sonne auf einem Holzsteg. Im Hintergrund eine Brücke.
Lila beleuchtete Bühne am Schloss mit Konfetti in der Luft
Icon Doktorhut

Der Bewerbungs­zeitraum für Bachelor­studien­gänge an der Universität Mannheim läuft noch vom 01. Juni bis 15. Juli/31. August! Näheres zur Bachelor­bewerbung hier

Geschichte studieren in Mannheim –

  • Warum Geschichte und warum in Mannheim?

    Geschichte ist mehr als nur Daten und Fakten auswendig zu lernen – vielmehr geht es darum, die Grundlagen unserer heutigen Welt zu unter­suchen und aus der Vergangenheit heraus die Gegenwart zu erklären. Wer Geschichte studiert, lernt, Zusammenhänge zu analysieren, gesellschaft­liche Entwicklungen zu verstehen, Informationen kritisch zu hinterfragen und komplexe Sachverhalte zu beurteilen. Gerade in einer Zeit von Informations­flut, Fake News und schnellen Veränderungen sind diese Fähigkeiten besonders wertvoll.

    Mannheim verbindet dabei die Vorteile einer international vernetzten Universität mit einem Historischen Institut, das eng in die Stadt und ihre Erinnerungs­kultur eingebunden ist. Hinzu kommen besondere Studien­möglichkeiten wie das Bachelor-Master-Modell im Education-Studien­gang sowie die Verbindung von Geschichte und Wirtschaft im Studien­gang Kultur und Wirtschaft.

  • Was erwartet mich?

    Veranstaltungen im persönlichen Rahmen: Unser Historisches Institut ist zwar personell betrachtet überschaubar, dennoch breit aufgestellt und in allen Epochen vertreten. Dies und die kleinen Jahrgänge tragen dazu bei, dass man schnell in Kontakt mit anderen Studierenden kommt und immer wieder auf bereits bekannte Gesichter im Studium trifft – das Gegenteil des Klischees der unpersönlichen Riesen-Vorlesungen mit 300 Studierenden und mehr. 

    Lokale Kooperationen und „Geschichte zum Anfassen“: Das Historische Institut ist eng verbunden mit lokalen Initiativen und Trägern der Stadt Mannheim, sodass in der Vergangenheit wiederholt Kooperationen stattgefunden haben, beispielsweise mit dem Marchivum den Reiss-Engelhorn-Museen (REM), dem Nationaltheater oder dem Technoseum. Häufig wird lokale Geschichte thematisiert und/oder von Studierenden aktiv aufgearbeitet, es finden Ausflüge und Exkursionen in der Region, aber auch darüber hinaus statt, sodass historische Themen nicht nur trocken und theoretisch im Seminarraum behandelt werden (Berichte zu den Exkursionen der vergangenen Semester siehe hier). 

    Die Universität Mannheim: Das Historische Institut profitiert von der internationalen Vernetzung der Universität Mannheim – so steht eine große Auswahl an Partner­universitäten zur Verfügung, die auch Geschichts­studierenden zahlreiche Möglichkeiten für einen Auslands­aufenthalt und Austausch­programme bieten. Attraktiv sind des Weiteren die moderne Ausstattung der Uni sowie die in großen Teilen frisch renovierten Gebäude (inklusive des Barockschlosses). 

    Initiativen und Betreuung auch außerhalb der universitären Veranstaltungen: Neben den Veranstaltungen der Fach­schaften und den Erstiwochen bietet die Universität ein breites Sport­programm, zahlreiche Möglichkeiten zum Austausch sowie beliebte Veranstaltungen wie die Schneckenhof-Partys. Dadurch entstehen auch außerhalb der Lehr­veranstaltungen viele Gelegenheiten, Kontakte zu knüpfen und das Campusleben aktiv mitzugestalten.


FAQ – Geschichtsstudium einfach erklärt

  • Wie kann ich Geschichte studieren?

    Um Geschichte an der Universität Mannheim zu studieren, gibt es verschiedene Möglichkeiten: 

    Es gibt den Bachelor of Arts Geschichte, das klassische Geschichtsstudium (daran anschließend: den Master of Arts Geschichte). 

    Daneben gibt es den Bachelor of Education Lehr­amt Gymnasium – einen Lehr­amts­studien­gang, in dem man zwei Hauptfächer wählt, von denen eines Geschichte sein kann (daran anschließend: Master of Education). 

    Alternativ kann man den Bachelor of Arts Kultur und Wirtschaft studieren – einen Kombinations­studien­gang mit einem kultur­wissenschaft­lichen Kernfach (hier kann man Geschichte wählen) und einem wirtschafts­wissenschaft­lichen Sachfach. 

    Alle Informationen für Erstsemester rund um Immatrikulation, To-dos vor dem Studien­start und Einführungs­veranstaltungen finden sich auf den Seiten der Universität

  • Wie kann ich mich bewerben?

    Die Bewerbung für Bachelor­studien­gänge an der Universität Mannheim ist nur zum Herbst-/Wintersemester (HWS) möglich. Der Bewerbungs­zeitraum für das HWS 2026 beginnt am 01. Juni und endet am 15. Juli beziehungs­weise (je nach Studien­gang) am 31. August. Genaueres zu den Bewerbungs­fristen (auch für Master­studien­gänge, hier gelten andere Zeiträume) auf der Seite der Universität

    Die Bewerbung läuft online über das Portal 2 der Universität Mannheim und die Seite Hochschul­start. Mehr Informationen zur Bachelor­bewerbung siehe die Seite der Universität

  • Muss ich Geschichte als Leistungs­kurs belegt haben?

    Nein! Wichtig sind vor allem Interesse an historischen Fragen, Neugier und die Bereitschaft, Texte zu lesen und sich mit Themen intensiv auseinanderzusetzen. Alles Weitere erlernt man im Studium. 

  • Brauche ich Latein oder andere Fremdsprachen?

    Für den Bachelor of Arts Geschichte sind sehr gute Deutsch­kenntnisse erforderlich, gute Englisch­kenntnisse sind darüber hinaus vorteilhaft, aber nicht verpflichtend; ein Latinum wird hierfür nicht benötigt. 

    Für den Bachelor of Education (Lehr­amt) Geschichte sind das Latinum, Grund­kenntnisse in Englisch sowie die passive Beherrschung einer weiteren Fremdsprache verpflichtend. Alle geforderten Sprach­nachweise können aber bei Bedarf innerhalb des Studiums an der Universität Mannheim nachgeholt werden. Weitere Informationen zu den Sprach­nachweisen sind auf den Seiten der Universität zu finden. 

    Für den Bachelor Kultur und Wirtschaft mit dem Kernfach Geschichte sind sehr gute Deutsch­kenntnisse erforderlich, gute Englisch­kenntnisse werden empfohlen. 

  • Welche Veranstaltungen gibt es? (Vorlesung, Seminar, Übung)

    Vorlesungen sind die traditionelle Form der Lehr­veranstaltung an Hochschulen: Dozierende vermitteln einer großen Gruppe Studierender in der Regel frontal über das Semester hinweg große Themengebiete, wobei es mehr um die Vermittlung von Wissen und weniger um gemeinsames Arbeiten geht. 

    Ringvorlesungen sind Vortragsreihen zu einem übergeordneten Thema. Verschiedene Dozierende präsentieren dabei ihre jeweiligen Forschungs­gebiete, Perspektiven und Fragestellungen und geben Einblicke in aktuelle wissenschaft­liche Debatten.

    Seminare finden in kleineren Gruppen (bis etwa 25 Personen) statt. Im Gegensatz zur Vorlesung stehen hier die aktive Mitarbeit der Studierenden, die gemeinsame Erarbeitung von Themen sowie Diskussion und Austausch im Vordergrund. Entsprechend werden regelmäßige Teilnahme und engagierte Mitarbeit erwartet.

    Proseminare werden in den Basis- und Aufbaumodulen des Bachelor­studiums besucht und umfassen in der Regel weniger ECTS-Punkte als Hauptseminare. Im Fach Geschichte werden Proseminare durch Tutorien ergänzt. In diesen erwerben Studierende grundlegende Kompetenzen des wissenschaft­lichen Arbeitens, etwa im Umgang mit wissenschaft­licher Literatur, beim Verfassen von Hausarbeiten oder in den historischen Hilfs­wissenschaften.

    Hauptseminare werden in den Aufbaumodulen des Bachelor­studiums belegt. Sie dienen der vertieften wissenschaft­lichen Auseinandersetzung mit ausgewählten Themen und setzen grundlegende Kenntnisse des Fachs sowie wissenschaft­licher Arbeits­weisen voraus.

    Übungen finden ebenfalls in kleinen Gruppen (bis etwa 15 Personen) statt. Sie dienen der Einführung in fach­spezifische Themen und Methoden sowie dem Erwerb praktischer Kompetenzen, beispielsweise im Bereich des wissenschaft­lichen Arbeitens.

    Eine Über­sicht der Veranstaltungen des Historischen Instituts und der behandelten Themen findet sich hier

  • Was ist eine Hausarbeit?

    Eine Hausarbeit ist eine kurze wissenschaft­liche Arbeit zu einem historischen Thema. Studierende sollen am Ende einer Veranstaltung (in der Regel eines Seminars) eine selbstgewählte Fragestellung eigenständig bearbeiten und dabei Quellen sowie Forschungs­literatur verwenden, um eine eigene Argumentation aufzubauen. 

    Wie genau das Schreiben von Hausarbeiten funktioniert, lernen Studierende im Rahmen von Tutorien – Beispielhausarbeiten sowie ein Leitfaden können auf unserer Website eingesehen werden.

  • Was sind Semesterzeiten?

    An der Universität Mannheim wird nach den internationalen Semesterzeiten studiert, das heißt, die Vorlesungen beginnen im Herbst-/Wintersemester (HWS) im September und gehen bis Anfang Dezember. Daran angeschlossen sind zwei Wochen Prüfungs­phase vor Weihnachten. 

    Im Frühjahrs-/Sommersemester (FSS) beginnen die Veranstaltungen im Februar und gehen bis Ende Mai. Daran angeschlossen sind im Juni ebenfalls zwei Wochen Prüfungs­phase. 

    Zwischen Prüfungs­phase und dem Beginn der Vorlesungen im nächsten Semester liegen bei Bedarf Zweittermine für Prüfungen beziehungs­weise die vorlesungs­freie Zeit – hier können die Studierenden im Sommer den aus den USA bekannten „Spring Break“ genießen. 

    Die Einführungs­wochen für Erstsemester und Austausch­studierende finden jeweils in der Woche vor Vorlesungs­beginn statt.

    Die genauen Semesterzeiten finden sich auf den Seiten der Universität

  • Gibt es eine Anwesenheits­pflicht?

    An der Universität Mannheim gibt es keine allgemeine Anwesenheits­pflicht, jedoch eine sogenannte Mitarbeits­klausel. Grundsätzlich werden bei kleineren, interaktiven Lehr­veranstaltungen mit maximal 25 Teilnehmenden (insbesondere Seminaren und Übungen) die regelmäßige Mitarbeit sowie die Anwesenheit in mindestens 80 % der Sitzungen für das Bestehen vorausgesetzt.

    Vorlesungen sind hingegen in der Regel nicht an eine Anwesenheits- oder Mitarbeits­kontrolle gebunden. Da sie meist mit einer größeren Zahl von Studierenden stattfinden, steht hier die Wissensvermittlung im Vordergrund. Es kann jedoch auch Vorlesungen geben, die besonders interaktiv gestaltet sind und daher regelmäßige Anwesenheit voraussetzen.

    Im Zweifel lohnt sich immer ein Blick in die Prüfungs­ordnung des jeweiligen Studien­gangs und/oder eine Rückfrage bei der zuständigen Dozentin/dem zuständigen Dozenten. 

  • Kann ich probehalber Veranstaltungen besuchen?

    Ja! Die Universität Mannheim bietet ein Schnupperstudium an, hier können Interessierte (nach vorheriger Anmeldung) reguläre Veranstaltungen besuchen und echte Uni-Luft schnuppern. 

  • Was kann ich nach dem Studium machen?

    Geschichte eröffnet viele Möglichkeiten – zum Beispiel in Schule und Bildung, Museen, Medien, Kultur, Politik, Archiven oder im Journalismus. 

    Eine Auswahl von Berichten unserer Alumnae und Alumni (Absolvent*innen) zeigt, wie es nach dem Geschichtsstudium beruflich weitergehen kann, siehe hier

Bei weiteren Fragen lohnt es sich, bei den FAQs auf der Seite der Universität oder der Fach­schaft Geschichte (fga) vorbeizuschauen. 


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